Literarisches Kolloquium
zum 150. Todestag des Dichters Ernst Ortlepp
am 14. Juni 2014 in Zeitz
(Fotos und Bericht Helmut Walther)






DERL ALTE ORTLEPP
IST ÜBRIGENS TODT ...
- ABER NICHT VERGESSEN

Frau Kristin Otto, M.A., Leiterin des Museums Schloss Moritzburg Zeitz
und der Vorstand der Ernst-Ortlepp-Gesellschaft e.V., Kai Agthe und Roland Rittig
luden zum literarischen Kolloquium ein
in das Museumspädagogische Zentrum "Johannes Lebek" im Torhaus des Schlosses Zeitz.



Blick auf Zeitz vom Schloss aus

Hier das Programm im Einzelnen

In der Mitteldeutschen Zeitung vom 11.06.2014 stellte Angelika Andräs das Programm unserer Veranstaltung vor.
Ein weiterer ausführlicher Vorausbericht von Angelika Andräs erschien in der MITTELDEUTSCHEN ZEITUNG vom 12.06.2014




Ankunft im Schlosshof der Moritzburg!


Um 13 Uhr trafen sich Mitglieder und Freunde der Ernst-Ortlepp-Gesellschaft im Torturm des Schlosses Moritzburg Zeitz, in welchem sich das Kunst- und Museumspädagigosche Zentrum "Johannes Lebek" befindet; in diesem wurden sie von Kristin Otto, der Leiterin des Museums, zunächst herzlich begrüßt.
Weitere Grußworte folgten von Frau Dr. Kathrin Pöger-Alder (Halle) vom Landesheimatbund Sachsen-Anhalt, vom Präsidenten der befreundeten Grabbe-Gesellschaft e.V., Dr. Peter Schütze (Detmold), sowie die Begrüßung durch das Vorstandsmitglied der Ernst-Ortlepp-Gesellschaft, Kai Agthe, der im weiteren Verlauf auch die Moderation übernahm.



Kristin Otto, M.A.


Dr. Kathrin Pöger-Alder (Halle)


Dr. Peter Schütze


Kai Agthe, M.A.


Mit seinem Festvortrag:


Prof. Dr. Hermann Josef Schmidt

Denksteine
Friedrich Nietzsches
für Ernst Ortlepp

leitete Hermann Josef Schmidt (Senheim/Mosel) den Reigen der Vorträge ein. Den von ihm schon seit langem postulierten Einfluss von Ernst Ortlepp auf Friedrich Nietzsche arbeitete er in drei Phasen heraus:

  • Die Kenntnisnahme des in Naumburg stadtbekannten Dichters in der Kindheit
  • Den Umgang mit Ernst Ortlepp in der Umgebung Schulpfortas
  • Die "Heroisierung" Ortlepps durch Nietzsche in seinen Nachlassaufzeichnungen bzw. im Werk.

Dass Fritz als Kind von der Person und den Gedichten Ortlepps Kenntnis erhielt, kann als sicher angenommen werden, da dieser sowohl immer wieder in der Naumburger Tageszeitung Gedichte veröffentlichte als auch diese persönlich vertrieb, wodurch er seinen Lebensunterhalt teilweise finanzierte.
In den Pforte-Jahren ist der Kontakt mit Ortlepp nachgewiesen - wie es sich unter anderem aus dem auf der Einladung (s.o.) abgedruckten Brief Nietzsches ergibt. Nach Auffassung des Referenten lassen sich an weiteren Schriftzeugnissen Nietzsches aus dieser Zeit um 1862 die Beziehung zu und Einflussnahme von Ortlepp belegen: Neben verschiedenen Gedichten im sogenannten Nietzsche-Album, welche diese Beziehung poetisch spiegeln, findet H.J. Schmidt direkte Einflüsse, die der Situation und Reflexion des vaterlosen und vereinsamten Schülers entgegenkommen, insbesondere in den in dieser Zeit entstandenen Gedichten

1. "Vor dem Kruzifixe" (in welchem blasphemischen Text einem Trinker Schnaps als Liebesgabe gilt)
2. "Rhapsodie" (der auf der Flucht befindliche "Sonnenknabe" findet sich von "eisigem Wind" und "Tod" umgeben wieder)
3. "Heimkehr (2)" ("unter Schutt und Trümmern" ... "schloss er auf mein Lebensglück").

In den 1880er Jahren finden sich Nachlassaufzeichnungen, die für den Referenten einen Bezug zu Ernst Ortlepp nahelegen; so zitiert er unter anderem den Eintrag in KSA 11, S. 498:
"Als ich jung war, bin ich einer gefährlichen Gottheit begegnet, und ich mochte Niemandem das wieder erzählen, was mir damals über die Seele gelaufen ist -- sowohl von guten als von schlimmen Dingen. So lernte ich bei Zeiten schweigen, so wie, daß man reden lernen müsse, um recht zu schweigen."
Einen weiteren Denkstein zu Ernst Ortlepp findet H.J. Schmidt in der Dionysos-Dithyrambe "Letzter Wille" (KSA 6, 388):

"So sterben,
wie ich einst sterben sah --,
den Freund, der Blitze und Blicke
göttlich in meine dunkle Jugend warf.
...
So sterben,
wie ich ihn einst sterben sah:
siegend, vernichtend ...

Und im gleichen letzten bewusst erlebten Jahr findet sich ein Hinweis auf die Polen-Lieder von Ernst Ortlepp, wenn Nietzsche auf einer abgerissenen Zeile des posthum erschienen "Ecce homo" zitiert: "noch ist Polen nicht verloren".

Nach diesem würdigen und für die Beziehung zwischen Ernst Ortlepp und Friedrich Nietzsche hochinformativen (und dabei innerhalb der zeitlichen Vorgabe sich haltenden!) Festvortrag sparte das Publikum nicht mit dankbarem Beifall.




Nach dier Eröffnung setzten sich die Referenten mit verschiedenen Aspekten zu Leben und Werk Ernst Ortlepps auseinander.


Dr. Peter Schütze


Dr. Inge Buggenthin


Ulrike Trummer/Roland Rittig


Alice Tobischka

Dr. Peter Schütze (Detmold) untersuchte in seinem Referat "Vom eingedeutschten Shakespeare - Ernst Ortlepps Zwischenposition" die etwa seit 1750 einsetzenden Übertragungen der Dramen Shakespeares ins Deutsche, wobei die Ortleppsche Übersetzung als "Rekord" insofern gelten kann, als dieser in "Schweiß - und Fleißarbeit" das gesamte Dramen-Werk in kürzester Zeit übersetzt vorlegte. Begonnen hatte Wieland mit der Übertragung des "Sommernachtstraums", A.W. Schlegel und Tieck hatten die auch heute noch meist verwendete nachdichtende Übersetzung geliefert - all diese Vorarbeiten benutzte Ortlepp natürlich - und fand dabei, wie der Referent an einigen Beispielen zeigte, oft zu einer erfreulich klaren Fassung, quasi als eine "Zwischenposition" zwischen dem Shakespearschen Original und einer idealen Übersetzung.


Ein weiteres Highlight setzte Frau Dr. Buggenthin (Hollenstedt) unter dem Titel "Ernst Ortlepp - Charakter und Charisma: Zunächst entwickelte sie dabei die Begabungen und Charaktereigenschaften. Ein hoher Intellekt, schnelle Auffassungsabe, Musikalität (Klavier-, Orgel- und Violinspiel), große Sprachbegabung (sowohl im Deutschen wie in diversen Fremdsprachen) verbanden sich bei Ernst Ortlepp mit Lethargie, Unorganisiertheit im Alltag, Ironie und einer Neigung zum Makabren, Schüchternheit und Heinmweh, Melancholie und Depression sowie einem unrealistischen Verhältnis zum Geld inklusive Spielsucht - und das ohne abgeschlossene Berufsausbildung, alles auf die Karte des Dichters setzend.
Das charismatische Auftreten Ernst Ortlepps ließ sich schon an seinem Äußeren - schlank und schwarz gekleidet - sehen, mit strahlendem Auge wusste er in seinen besseren Tagen die Menschen für sich einzunehmen; er scheute sich auch nicht, für eine Ansprache auf einen Tisch zu springen und wusste schlagfertig zu agieren. Seine ästhetisch-feinfühlige Ader zeigte sich denn auch (nicht nur) beim Musizieren, auch zu musikalischen Größen wie Robert Schumann, dem Stuttgarter Musiker Ludwig Schunke* und anderen fand er Kontakt.
Bei all den genannten Eigenschaften zeigt sich nicht nur zwischen seiner Schüchternheit einerseits und seiner Sehnsucht nach Anerkennung andererseits eine Selbstzerrissenheit, welche die Referentin denn auch im Werk Ortlepps gespiegelt sah, wenn er solche sich widersprechenden Eigenschaften etwa im "deutschen Michel" auf zwei Personen verteilte.
Den Clou des Vortrages bildeten Überlegungen Dr. Buggenthins, ob nicht sich hinter jenem Florestan, der im Davidsbündlerbuch R. Schumanns das Gegenüber Eusebio bildet, in Wirklichkeit Ernst Ortlepp verberge. Dazu stellte sie mittels Beamer-Präsentation in Schaubildern die oben geschilderten Eigenschaften Ernst Ortlepps denjenigen Eigenschaften gegenüber, die sich aus dem Davidsbündlerbuch für Florestan ermitteln - und stellte eine frappierende Übereinstimmung zwischen beiden fest. Könnte es also sein, dass die Florestan-Eintragungen von Ortlepp stammen - enden sie doch im gleichen Jahr 1836, in welchem letzterer des Landes verwiesen wurde und nach Stuttgart zog. Es wird spannend sein, was die weitere Spurensuche in dieser Hinsicht zukünftig ergeben wird.

* Zu diesem konnte die Referentin ein bislang unbekanntes Gedicht Ernst Ortlepps wieder auffinden, das wir auf dieser Webseite ebenfalls vorstellen können.


Der lt. Programm eigentlich anschließend angesetzte Vortrag von Frau Usadel wurde aus Zeitgründen verschoben - vielmehr eröffneten nunmehr Frau Ulrike Trummer und Roland Rittig zunächst die Ausstellung: "Es grünt ..." - Holzschnitte von Kindern - auch zu Ernst Ortlepp (s. Abbildungen unten).

Vor der Kaffeepause, die denn auch Gelegenheit zur Besichtigung der ausgestellten Bilder und Texte bot, erwartete die Teilnehmer aber erst noch eine musikalische Darbietung: Alice Tobischka von der Kreismusikschule Zeitz trug mit Klavierbegleitung eine Vertonung des Ortlepp-Gedichts "Die grüne Stadt" vor (s. oben) und dazu - um die oben bereits angesprochene Verbindung zwischen Robert Schumann und Ernst Ortlepp (beide gründeten zusammen bekanntlich die "Neue Zeitschrift für Musik") zu verdeutlichen, das Schumann-Lied "So sei gegrüßt viel tausendmal ..."
Dann war es soweit - bei vom Schlossmuseum und Mitgliedern gestifteten Kaffee und Kuchen konnten sich die Teilnehmer für den zweiten Teil der Veranstaltung stärken und sich im Gespräch austauschen. Frau Dr. Buggenthin würzte die Pause mit einigen literarischen Bonmots, etwa mit einer verklausulierten Philippika Ortlepps gegen Heinrich Laube, den "bösherzigen Gallus", der ersteren in Leipzig um seinen Ruf gebracht hatte. Auch bot diese Pause Gelegenheit zur Übergabe eines Geschenks für die Ernst-Ortlepp-Bibliothek - Frau Buggenthin überreichte Kai Agthe eine Minerva-Originalausgabe von 1833.


Dr. Inge Buggenthin und Kai Agthe bei der Übergabe


Nach der Pause holte Frau Anna Usadel, M.A. (Leipzig), ihr Referat nach, in welchem sie einen Überblick über die Briefe Ernst Ortlepps gab, die sie in ihrer Magisterarbeit erforscht und analysiert hatte. Im allgemeinen Teil wurden die Kriterien einer solchen Untersuchung vorgestellt, um sodann die nicht sehr zahlreich sich erhalten habenden Briefe aus den Jahren 1823-1857 jeweils zeitlich und inhaltlich zuzuordnen. Nur einem Brief aus der Leipziger Studentenzeit und 7 Briefen aus den Jahren 1831-1836 ebenfalls aus Leipzig stehen 19 Briefe aus Stuttgart und 3 Briefe aus seiner Heimat nach der Rückkehr dorthin gegenüber. Darunter befinden sich in der späteren Zeit viele Anfragen an Verleger und Bittbriefe, in denen Ortlepp seine Schriften popularisieren möchte und um Hilfe in seinen seit der Stuttgarter Zeit großen existentiellen Nöten bittet. Und so wird auch der Ton der Briefe parallel zu den abnehmenden Lebensumständen immer verzweifelter. Auffällig ist die geringe Zahl der erhaltenen Briefe, wenn man etwa an die Unzahl der Briefe Nietzsches denkt, die eine eigene "Kritische Ausgabe" füllen.


Nach diesem kurzen, aber informativen Überblick stand mit dem Vortrag von Thomas Schneider (Schlüchtern) zum Thema "Ortlepp, auch ein Homocompensator" eine psychologisch-philosophische Betrachtung an, welche die Stellung Ernst Ortlepps als Schriftsteller und zu seiner Schriftstellerei umkreiste. Unter dem Stichwort Odo Marquards der "Philosophie des Stattdessen" nimmt er Ortlepp als möglicherweise "kompensierenden Epigonen" in den Blickwinkel eines "hermeneutischen Spurenlesens" (Gadamer), um in einer "unsensationellen Sinngebung" "aus einem Text herauszulesen, was nicht drinsteht". Diese Kompensation eines "bedürftigen Lebens" sei aber nicht nur in Ortlepps "Werk als Beziehungswahn" zu entdecken, sondern finde der selbstkritische Leser als "Homo compensator" auch in sich selbst vor. Mit A. Muschg lässt sich die Kunst als Therapie auffassen, als ein Versuch der "Befreiung verschütteter Spontaneität" einerseits und als "Systemsprengung" einer als ungenügend empfundenen Realität andererseits: Als eine Form des "Vagantentums" (W. Muschg), das bei Ortlepp ja unübersehbar ist, ein "Akt der Selbstzerstörung" und Selbstverklärung zugleich in der Aufopferung für die Kunst: "Ortlepp therapiert sich und die Welt, Leben und Schreiben gehen bei ihm Eines." Die "Minderwertigkeit" (Alfred Adler) - die im "Noch nicht" bzw. "Nicht mehr" jeder sich entwickelnden menschlichen Existenz zwangsläufig vorhanden ist - führe zu kompensatorischen "neurotischen Lebensentwürfen", wie es sich bei den dysfunktionalen Verläufen in Hinsicht auf die Liebe, die Arbeit und das Verhältnis zur Gemeinschaft bei Ortlepp leicht zeigen lasse - und diese Beobachtung trete nach Adler natürlich besonders bei einer Überkompensation hervor, wie sie sich bei Genies (oder solchen, die sich dafür halten) findet.
Diese kompensatorischen Züge lassen sich bei Ortlepp insbesondere in seinen diversen kommentierend-selbsterklärenden Vor- und Nachworten erkennen, in denen der "gescheiterte Vagant und Bohemien" in seinem "Zugzwang zur medialen Präsenz" - durchaus auch im Wege des häufigen Abschreibens bei sich selbst - Autobiografisches zur Kompensation dieses Scheiterns einzusetzen suche.



Anne Usadel, M.A.


Thomas Schneider


Roland Rittig


Manfred Neuhaus


Nach diesem tiefenpsychologischen Blick (nicht nur) auf Ernst Ortlepp stand auf dem Programm Kai Agthe mit seinem Vortrag zur Beethoven-Novelle Ortlepps - doch auf Grund der vorgeschrittenen Zeit zog er sein Referat zurück, und so wäre Dr. Rüdiger Ziemann (Langenroda) an der Reihe gewesen, sein Referat "Ernst Ortlepps Luther-Bilder" den Teilnehmern vorzustellen. Leider konnte dieser jedoch aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich anwesend sein, und so übernahm Roland Rittig gerne die Aufgabe, das von Dr. Ziemann vollständig erarbeitete Referat aus dem Manuskript zu verlesen. Da zu hoffen ist, dass dieser Text demnächst an dieser Stelle in Gänze publiziert werden kann, hier nur einige der angesprochenen Eckpunkte:
Das große Reformationsgedicht Ortlepps von 1830 bezieht sich 300 Jahre zurück auf die damalige Infragestellung der Obrigkeit durch Luther, der dieser gegenüber die Bedeutung des Individuums vor Gott und Kaiser heraushob und letzterem die Weisungsbefugnis in Religionsdingen absprach. Dieser "Aufmüpfigkeit" Luthers wurde der Römerbrief des Paulus' gegenüberstellt, demzufolge alle Obrigkeit von Gott ausgehe - was denn auch bis in die Zeit Ortlepps mit dem sich auf Gott berufenden deutschen Kaisertum ("von Gottes Gnaden") noch Gültigkeit beanspruchte. Ortlepp kommentierte diesen Anspruch der Obrigkeit mit "wenn sie weise ist". Insofern verglich Ortlepp diese weltgeschichtlich herausragende Standhaftigkeit Luthers mit der Befreiungstat eines anderen deutsche Heroen, indem er in seinem Gedicht "Germania" Luther als "Arminius des Wortes" bezeichnete. Zusammenfassend beschrieb der Autor den Luther-Bezug Ernst Ortlepps mit dem schönen Wort "Dichtung als Botschaft eines besseren Gestern, die den Willen zu einem edlen Menschheitsostern weiterträgt."

Die Publikation sämtlicher Vorträge im Druck ist geplant. Inzwischen steht der gesamte Text von Dr. Ziemann hier zur Verfügung, so dass Sie ihn bereits vorab hier im Original lesen können.


Die Buchpremiere "Dem Guten muss das Gute doch gelingen" wurde als letzter Programmpunkt von Manfred Neuhaus (Dortmund) als Autor selbst zelebriert, der seine soeben erschienene Ernst-Ortlepp-Biografie vorstellte. Anstatt hier zusammenzufassen, kann auf die auf dieser Webseite bereits vorhandene eigenhändige Ankündigung des Buches durch M. Neuhaus mit diesem Link verwiesen werden.



Damit endete eine hochinformative Veranstaltung, die bedeutsame Aspekte aus Leben und Werk von Ernst Ortlepp zu dessen 150. Todestag ins Licht setzte, und vom Publikum mit großem Beifall bedacht wurde.




Lesen Sie auch den Bericht über die Veranstaltung von Christian Eger in der MITTELDEUTSCHEN ZEITUNG vom 17. Juni 2014.